Wie gehe ich mit schwierigen Vorgesetzten um?

„Mein Chef ist sehr impulsiv, pingelig und unberechenbar!“, klagt ein Auszubildender seinem Berufsschulkollegen. „Bei jeder Arbeit findet er das berühmte Haar in der Suppe. Meine Motivation liegt längst im Keller.“

Lehrjahre sind bekanntlich keine „Herrenjahre“. Problemsituationen im Umgang mit Vorgesetzten können für Auszubildende sehr belastend und demotivierend sein. Der Arbeitsalltag kann “zur Hölle” werden, vor allem dann, wenn sie erst am Anfang ihrer drei- oder vierjährigen Lehrzeit stehen.

Im Schnitt hat jede zehnte Führungskraft psychopathische Züge, sagen Experten. Vorgesetzte und Lehrlingsbetreuungspersonen mit diesen Eigenschaften verunsichern nicht nur ihr Team, sondern erst recht die Lernenden. Um diesen Druck auszuhalten, verbünden sich einige mit dem Chef. Doch dadurch werden die Opfer zu Mittätern.

Innere Distanz bewahren hilft

Ruhe zu bewahren, ist leichter gesagt, als getan. Doch mit etwas Übung lässt sich die Launenhaftigkeit des Chefs studieren. Im Verlaufe der Zeit erkennt man eine „aufziehende Gewitterwolke“ und lernt, entspannter damit umzugehen. Wichtig für die Auszubildenden: Auch wenn der Chef wieder mal unausstehlich ist: Respekt ist und bleibt die beste Grundlage für die gute Zusammenarbeit.

Konfliktprotokoll führen

Hilfreich kann es sein, mit persönlichen Notizen zu dokumentieren, welche wiederkehrenden Verhaltensweisen des Vorgesetzten den Arbeitsfluss einschränken und belasten. Im Gegenzug dürfen Auszubildende keine Scheu zeigen und bei ungenauen Anweisungen des Chefs genauer nachzufragen oder diese schriftlich geben zu lassen.

Vorgesetzte sind auch nur Menschen …

Oft ist der Vorgesetzte bloss überarbeitet und gestresst. Wenn er jedoch gar nicht mit sich reden lässt, ist es ratsam, von dritter Seite Hilfe beizuziehen. Sei dies nun bei einem Mitarbeitervertreter oder den Eltern. Bei völlig aussichtsloser Situation bleibt immer noch die Möglichkeit, sich über die rechtlichen Grundlagen beim Kantonalen Berufsbildungsamt zu informieren.

www.die-lehrstelle.ch

Das Portal Website www.die-Lehrstelle.ch listet seit Herbst 2011 neue Lehrstellen aus fast allen Branchen und aus fast allen Kantonen der Schweiz auf. Jugendliche informieren sich auf dieser Plattform über die offenen Lehrstellen. Unzählige Firmen haben seit dem Start ihre offenen Lehrstellen Jahr für Jahr auf dieser attraktiven Plattform ausgeschrieben.

Partnerschaft mit dem baumeister verband aargau

CRC: Die Lehrstellenplattform die-Lehrstelle.ch ist seit über drei Jahren online. Seit Kurzem bestehet auch eine Partnerschaft mit dem baumeister verband aargau.

Neu zählt auch der baumeister verband aargau zu den Verbänden, die von der Zusammenarbeit profitieren. Dies mit dem Ziel, die offenen Lehrstellen in der Baubranche noch besser bekannt zu machen. Die Mitglieder des baumeister verbandes aargau schliessen jährlich über 100 Lehrverhältnisse ab. Das starke Engagement in der Berufsbildung gilt dem Hoch/- und Tiefbau. Weitere Infos unter www.baumeister.ag oder www.toby-on-tour.ch.

Jedes Inserat ein Jahr online
Alle Lehrbetriebe, die dem baumeister verband aargau angeschlossen sind, können ihre offenen Lehrstellen ab sofort zum Spezialpreis von Fr. 190.00 statt Fr. 290.00 pro Lehrstelleninserat auf der Lehrstellenplattform ausschreiben. Die Ausschreibung bleibt während einem Jahr online, bzw. bis die Lehrstelle besetzt ist.

 

Verbreitung via Website und via Social-Media-Plattformen
Dank neuen Technologien spricht das Portal die Jugendliche direkt an. Sie erfahren dank Facebook und Twitter von den neu eingetragenen Stellen aus der ganzen Deutschschweiz und aus fast allen Branchen. Die zukünftigen Lernenden können die entsprechenden Lehrstellenangebote auf dem Portal anschauen und sich bei Interesse bewerben.