10 wichtige Fragen beim Vorstellungsgespräch

Die Wahl des richtigen Berufes ist für alle Jugendlichen ein wichtiger Moment in ihrem Leben. Die ersten Weichen für das spätere Berufsleben werden gestellt. Umso wichtiger ist es, sich genau damit zu beschäftigen, Abklärungen zu treffen und mit Fachpersonen zu sprechen. Noch immer sind viele interessante Stellen mit Lehrbeginn 2023 offen. Die Lehrstellenplattform www.die-lehrstelle.ch bietet eine Auswahl von offenen Lehrstellen.

Hat sich der Jugendliche nach einer oder mehrerer Schnupperlehren für eine Be-rufsrichtung entschieden, muss er einen passenden Lehrbetrieb suchen und sich mit einem vollständigen Bewerbungsdossier schriftlich bewerben. Das Dossier muss folgende Unterlagen enthalten: das Bewerbungsschreiben, den Lebenslauf mit Foto und Referenzen, Kopien der Schulzeugnisse, Kopie des Eignungstestes sowie Kopien von weiteren Zeugnissen/Diplomen.

Das Vorstellungsgespräch
Wer zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird, hat die Möglichkeit, sich selber vorzustellen und gleichzeitig vom möglichen Ausbildungsbetrieb mehr zu erfahren. Das Gespräch ist ein Dialog und kein Monolog. Deshalb wird vom Kandidaten erwartet, dass er offen und ehrlich ist und seine Gedanken äussert. Folgende Fragen können gefragt werden:

1. Warum möchte ich gerade in diesem Betrieb meine Ausbildung absolvieren?
2. Was weiss ich bereits über die Firma (Hauptsitz, Mitarbeiter)?
3. Warum soll der Betrieb mich wählen und nicht jemand anders?
4. Was sind meine Stärken?
5. Was sind meine Schwächen?
6. Wo sehe ich mich in 10 Jahren?
7. Wie würde ich mich in fünf Worten beschreiben?
8. Situation: Wie würde ich mich verhalten in diversen Situationen?
9. Warum bin ich „wie gemacht“ für diesen Beruf?
10. Weshalb habe ich mich für diesen Beruf entschieden?

Noch immer sind Lehrstellen mit Ausbildungsbeginn im Herbst 2023 zu besetzen. Aktuelle Lehrstellenangebote unter www.die-Lehrstelle.ch

Besuch im ÜK-Zentrum: Ausbildung als Zimmermann/Zimmerin EFZ

CRC: Während zweier Wochen erhielten die Lernenden im zweiten Lehrjahr eine intensive Schulung zum Thema Elementbau eines Holzhauses.

Timo Strebel und Patrick Meier beantworten die Fragen zum überbetrieblichen Bauteilkurs, bei dem sie in zwei Gruppen geschult werden: «In unseren Betrieben sind wir normalerweise nicht von A bis Z beim Bau eines Holzhauses involviert. Doch hier, bei diesem Modell, erhalten wir die Möglichkeit, bei jedem einzelnen Schritt selber daran zu arbeiten.»

Der Kursstoff enthält alle Arbeitsschritte für den Bau eines Holzhauses. Von der Planung, über das Erstellen der Elemente, das Aufrichten unter Einhaltung der Arbeitssicherheit und den Innenausbau, bis zur Fassade, den Aussenböden und dem Dachaufbau.

Beide Lernenden schätzen den Austausch mit ihren Kollegen, erkennen so auch andere Lösungsansätze und sehen, wo sie im Vergleich mit den anderen stehen.

Der Kurs enthält zudem einen Theorieteil mit Produkteschulung zu Klebestoffen, Folien und Dachfenstern. Das ÜK-Zentrum in Oberentfelden führt den Kurs insgesamt sieben Mal durch, damit alle Lernenden im zweiten Lehrjahr in den Genuss dieser Intensivschulung kommen.

Kontakt: Holzbau Schweiz Sektion Aargau: Tel. 062 834 82 80.

Detail-Informationen zum Beruf: www.holzbau-schweiz.ch/de/lehrstellen/

Wie gehe ich mit schwierigen Vorgesetzten um?

„Mein Chef ist sehr impulsiv, pingelig und unberechenbar!“, klagt ein Auszubildender seinem Berufsschulkollegen. „Bei jeder Arbeit findet er das berühmte Haar in der Suppe. Meine Motivation liegt längst im Keller.“

Lehrjahre sind bekanntlich keine „Herrenjahre“. Problemsituationen im Umgang mit Vorgesetzten können für Auszubildende sehr belastend und demotivierend sein. Der Arbeitsalltag kann „zur Hölle“ werden, vor allem dann, wenn sie erst am Anfang ihrer drei- oder vierjährigen Lehrzeit stehen.

Im Schnitt hat jede zehnte Führungskraft psychopathische Züge, sagen Experten. Vorgesetzte und Lehrlingsbetreuungspersonen mit diesen Eigenschaften verunsichern nicht nur ihr Team, sondern erst recht die Lernenden. Um diesen Druck auszuhalten, verbünden sich einige mit dem Chef. Doch dadurch werden die Opfer zu Mittätern.

Innere Distanz bewahren hilft

Ruhe zu bewahren, ist leichter gesagt, als getan. Doch mit etwas Übung lässt sich die Launenhaftigkeit des Chefs studieren. Im Verlaufe der Zeit erkennt man eine „aufziehende Gewitterwolke“ und lernt, entspannter damit umzugehen. Wichtig für die Auszubildenden: Auch wenn der Chef wieder mal unausstehlich ist: Respekt ist und bleibt die beste Grundlage für die gute Zusammenarbeit.

Konfliktprotokoll führen

Hilfreich kann es sein, mit persönlichen Notizen zu dokumentieren, welche wiederkehrenden Verhaltensweisen des Vorgesetzten den Arbeitsfluss einschränken und belasten. Im Gegenzug dürfen Auszubildende keine Scheu zeigen und bei ungenauen Anweisungen des Chefs genauer nachzufragen oder diese schriftlich geben zu lassen.

Vorgesetzte sind auch nur Menschen …

Oft ist der Vorgesetzte bloss überarbeitet und gestresst. Wenn er jedoch gar nicht mit sich reden lässt, ist es ratsam, von dritter Seite Hilfe beizuziehen. Sei dies nun bei einem Mitarbeitervertreter oder den Eltern. Bei völlig aussichtsloser Situation bleibt immer noch die Möglichkeit, sich über die rechtlichen Grundlagen beim Kantonalen Berufsbildungsamt zu informieren.

www.die-lehrstelle.ch

Das Portal Website www.die-Lehrstelle.ch listet seit Herbst 2011 neue Lehrstellen aus fast allen Branchen und aus fast allen Kantonen der Schweiz auf. Jugendliche informieren sich auf dieser Plattform über die offenen Lehrstellen. Unzählige Firmen haben seit dem Start ihre offenen Lehrstellen Jahr für Jahr auf dieser attraktiven Plattform ausgeschrieben.

Lernen macht zufrieden und glücklich

CRC. Die Vereinten Nationen haben die Schweiz diesen Frühling zum glücklichsten Land der Welt gekürt. Sie kommen zum Schluss, dass glückliche Menschen länger und gesünder leben, produktiver sind, mehr verdienen und Krisen besser meistern können. Aus dem Bericht geht hervor, dass Arbeit und Lernen viel zur persönlichen Zufriedenheit beitragen.

Normalerweise sind Lernende zwischen 16- und 19-jährig. Wolfgang Kugler, Walter Lanz und Veronika Meyer sind um Jahrzehnte älter. Gehören sie deshalb auf dem Weg ihrer Zweitausbildung bereits in die Kategorie „altes Eisen“? Von den über 230‘000 Menschen in einer beruflichen Grundausbildung waren beispielsweise im Schuljahr 2011/2012 nur gut 2 Prozent über 30 Jahre alt. Marco Graf vom Laufbahnzentrum Zürich rät grundlegend auch keinem über 40-Jährigen zu einer Lehre. „Die Lebens- und Berufserfahrung eines „Ü 40“ rechtfertigt nur in Ausnahmefällen das tiefe Einkommen während der mehrjährigen Ausbildung“, so sein Fazit. „Gleichwohl ist natürlich ein älterer Lehrling in jedem Falle ein Gewinn für den jeweiligen Betrieb.“

Dreifache Mutter als „Klassenmami“ – offen für Sörgeli und Nöte ihrer Klassenkameraden

Die 48-jährige, angehende Podologin Veronika Meyer erinnert sich schmunzelnd an die Reaktion ihrer Mitschüler, als sie am ersten Schultag das Klassenzimmer betrat: „Was will diese alte Schachtel nur hier bei uns?“ Doch diese Vorbehalte verschwanden schnell. Bald wurde die dreifache Mutter von ihren Kameraden als „Klassenmami“ wahrgenommen. Veronika Meyer spürt aber, dass sie einen grösseren Aufwand betreiben muss als ihre Klassenkameradinnen im Teenager-Alter. „Ich war so viele Jahre nicht an der Schule und wusste zunächst gar nicht mehr, wie man richtig lernt.“

Mit 56 bislang ältester Lehrling

Wolfgang Kugler zählt mit seinen 56 Jahren wohl zu den bislang ältesten Lehrlingen der Schweiz. Diesen Sommer absolvierte er seine Lehrabschlussprüfung als Sanitär. Seine grosse Leidenschaft sind Kunst und Kultur. Er liebt das Politisieren, das Musizieren und das Schreiben. Seine Berufswahl scheint angesichts seiner Person so ein Widerspruch. Der zweifache Vater träumte ursprünglich von einer Karriere als Musiker oder Schriftsteller. „Realistisch gesehen war es nicht möglich, damit genug Geld zu verdienen“, sagt er. Sein satirischer Bildband im eigenen Verlag habe sich nur harzig verkauft. Der Liebe wegen ist der Wiener vor 10 Jahren in die Schweiz gezogen.

Erst Jurist, dann Schreiner …

Für Walter Lanz gibts kein Entweder – Oder. Und so hielt sich der heute 71-Jährige auch im Berufsleben an sein Credo. Schon immer mochte er es, mit den Händen zu arbeiten. Etwas zu produzieren, bei dem er am Abend weiss, was er geleistet hat. Gleichzeitig wollte er seinen Kopf benutzen. „Hätte ich wählen können, ich wäre am Morgen ins Büro gegangen – und den Nachmittag hätte ich an der Hobelbank verbracht“, blickt der aufgestellte Senior auf sein Arbeitsleben zurück. Und diesen Wunsch setzte er eines Tages in die Tat um. Nach Wirtschaftsstudium, Doktorpromotion und einer selbstständigen Tätigkeit als Wirtschaftsjurist begann Walter Lanz mit 45 eine Lehre als Möbelschreiner. Sein Umfeld reagierte zum Teil überrascht, bewunderte seinen Mut. Andere waren irritiert, konnten nicht verstehen, wie er seine erfolgreiche Karriere einfach aufgeben konnte.

Doch um diese eine gemeinsame, wunderbare Erfahrung reicher sind alle drei: Seit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Zweitausbildung sind sie rundum glücklich und zufrieden. Gestützt auf die Studie der Vereinten Nationen leben Wolfgang Kugler, Walter Lanz und Veronika Meyer ja auch im glücklichsten Land der Welt.

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Traumberuf: Grundpfeiler für späteren Berufsverlauf?

CRC. Was tun, wenn das Kind Astronaut oder FBI-Agentin werden möchte? Oder wenn es von einem Beruf schwärmt, welcher im Arbeitsmarkt schlechte Chancen hat? Reinhard Schmid, Berufsberater in Bülach, meint: „Wichtig ist, dass sich Jugendliche mit dem Traumberuf auseinander setzen können. Wenn ihre Wünsche ernst genommen werden, gehen sie meist von selbst dazu über, die Traumvorstellungen in realistische Lösungen umzuwandeln.“

„Wenn ich einmal gross bin, werde ich …“ Diese Aussagen hört man schon von den Kids im Kindergarten. Pilot, Polizist, Fussballprofi, Lokomotivführer, Astronaut. So tönt es oft bei den Jungs. Von Topmodel, Lehrerin, Tierärztin, Flugbegleiterin, Krankenschwester, Kindergärtnerin, Coiffeuse oder Sängerin schwärmen die Mädels.

Mit 15 steht man mitten in der Suche nach der eigenen Geschlechtsidentität
Wenn sich Kids ihren Traumberuf ausmalen, schweben ihnen Jobs vor als „Büroangestellte“. Oft sind es Berufe, bei denen eine Uniform im Spiel ist. Oder aber die Vertreter des Berufsstands machen in den Medien eine auffällig gute Figur wie Schauspielerinnen/Sängerinnen oder Fussballprofis und Eishockeycracks. Oft bleibt der ersehnte Beruf bloss ein Traum. Gewählt werden Traumberufe mehrheitlich nach Geschlecht. Das liegt vor allem daran, dass Pubertät und Berufswahl zeitlich zusammenfallen. Mit 15 steht man mitten in der Suche nach der eigenen Geschlechtsidentität und will sich abgrenzen. Im Vergleich etwa zu den 70er-Jahren wird tendenziell festgestellt, dass Mädchen heutzutage immer häufiger akademische Berufe wählen.

Mach mal eine Lehre. Wechseln kannst du immer wieder …
Wie stark Traumberufe die spätere Laufbahn beeinflussen, zeigt eine Studie der Berner Psychologin Karin Stuhlmann. Über eine Zeitspanne von 20 Jahren untersuchte sie 1‘000 Berufsverläufe. Vom Traumberuf im Alter von 12 Jahren bis zur Berufstätigkeit mit 35. Sie wies jedem Traumberuf drei typische Merkmale zu wie „kreativ“, „führend“ oder „erziehend-pflegend“ für eine Kinderpflegerin. Das verblüffende Ergebnis: Mit 35 arbeitete ein Viertel der Befragten in einem Arbeitsbereich, der allen drei Merkmalen des Traumberufs entsprach. Bei weiteren 50 Prozent waren zwei abgedeckt. Daraus lässt sich ableiten: Traumberufsbilder sind durchaus eine Art Grundpfeiler für den späteren Berufsverlauf. Man sollte deshalb vorsichtig sein mit der Aussage „Mach doch einfach mal etwas, du kannst ja später immer wieder wechseln“.

Nicht Barbies Modeschick im Vordergrund, sondern ihre Frisur
Beim Spielen habe sie die Barbiepuppen nie aus- und angezogen, sondern immer nur frisiert, erzählt die Mitinhaberin eines Coiffeursalons. „Meine ältere Schwester war Coiffeuse und mein Vorbild.“ Doch sie wollte nicht einfach dasselbe lernen. Unter den vier Schwestern sei sie „der Bub“ gewesen. Ohne Begeisterung begann sie eine Detailhandelslehre, brach diese jedoch nach einem Jahr ab. Schwierig sei danach das erste Lehrjahr als Coiffeuse gewesen. „Die Leidenschaft für den Beruf flammte erst richtig auf, als ich eigene Kunden hatte“, erzählt die heute 36-jährige Mitinhaberin eines renommierten Coiffeursalons mit Stolz und einem sympathischen Lachen.

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Kein Bammel vor Vorstellungsgesprächen

Kein Bammel vor Vorstellungsgesprächen

Fünf Tipps und Tricks, die Nervosität zu überlisten
Viele Lernende im Abschlussjahr verspüren einen schweren Klumpen im Magen, wenn sie nur schon einen Gedanken an das bevorstehende Vorstellungsgespräch verlieren. Dabei führen bei Berufseinsteigern in aller Regel nur 10 bis 15 Prozent der abgeschickten Bewerbungen zu einer Einladung. Wer demzufolge zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, hat bereits den ersten entscheidenden Erfolg erzielt.

 

Pünktlichkeit als beste Visitenkarte

Plane genug Zeit für den Weg ein, nimm lieber einen früheren Zug oder fahre eine Stunde früher los. Wegbeschreibungen und Pufferzeiten für Staus und Zugverspätungen solltest  du ebenso einkalkulieren. Sollte sich dennoch eine Verspätung abzeichnen, dann rufe im Unternehmen an und sage Bescheid. Also: Handy nicht vergessen und vor allem nicht die richtige Telefonnummer!

Gegenseitiges Abtasten – vertraut mit eigenem Bewerbungsdossier
Natürlich musst du damit rechnen, "gescannt" zu werden.  Personalverantwortliche fragen oft, welche berufliche Grund- oder Weiterbildung man macht und wo man aktuell arbeitet, um zu sehen, ob der Bewerber die Muss-Kriterien erfüllt. Gut ist es, Lebenslauf, Zeugnisse und das Stelleninserat parat zu halten.

Manche Fragen stammen aus dem Standardrepertoire für Vorstellungsgespräche: Warum glauben gerade Sie, auf diese Stelle zu passen? Welche Schwächen haben Sie? Ziel ist es nicht, bedeutungsschwere Statements zu sammeln, sondern Motivation und Kommunikationsfähigkeit des Stellenbewerbers zu testen. Spontane, offene Antworten bringen am meisten – und helfen, beruflich "Anschluss unter dieser Nummer" zu finden.

Zum Detektiv werden bei der Unternehmensrecherche

Schon die halbe Miete beglichen hat ausserdem, wer sich umfassend über das einladende Unternehmen informiert hat: Wie ist es aufgestellt? Wo sind die wichtigsten Märkte? Welche neuesten Entwicklungen gibt es? Wie ist die Unternehmensgeschichte? Auf welche Aspekte wird besonderes Gewicht gelegt?

Selbstbewusstes Auftreten

Nach erfolgreichem Lehrabschluss kann der frisch gebackene Berufsmann oder die frisch gebackene Berufsfrau etwas vorweisen. Wichtig ist es zu zeigen, dass man genau die richtige Person für die ausgeschriebene Stelle ist, und nicht irgendein Bittsteller, der verzweifelt nach einer Einkommensquelle ist. Es kann hilfreich sein, sich beim Beschreiben seiner Stärken imaginär ein markantes Tier – beispielsweise einen brüllenden Löwen – vorzustellen. Oder nimm einen Bleistift in die Hand, um dir während des Gesprächs Notizen zu machen. Damit verliert sich das durch Nervosität auftretende Zittern der Hände.

Keine Ungeduld zeigen bei der Lohnfrage
Bestimmte Details wie die Höhe des Lohns oder der Ferienanspruch klären sich frühestens im Vorstellungsgespräch – und selbst dort solltest du sie nicht als Erster ansprechen. Der Personalverantwortliche kann meist auch nicht sagen, wann das Selektionsverfahren definitiv abgeschlossen sein wird.

Jubiläum: Vor 10 Jahren gestartet

Die Online-Lehrstellenbörse wurde im November 2011 lanciert. Die offenen Lehrstellen werden auf der Website und via Social-Media-Plattformen bekannt gemacht.

Seither durften wir die offenen Lehrstellen unzähliger Firmen aus der ganzen Deutschschweiz veröffentlichen. Damit konnten wir vielen Jugendlichen bei der Suche nach einer Lehrstelle unterstützen. Und natürlich die Firmen bei der Rekrutierung von geeigneten Lernenden.

Wir danken für das Vertrauen und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Herzliche Grüsse

Das Team von www.die-Lehrstelle.ch

Offene Lehrstellen anbieten

Die Online-Lehrstellenbörse www.die-lehrstelle.ch holt die Jugendlichen dort ab, wo sie aktiv sind und zuhören. Sie bringt Firmen mit offenen Lehrstellen und Jugendliche zusammen, die eine Lehrstelle suchen.

Bis vor Kurzem hatten viele Firmen Mühe, ihre Lehrstellen zu besetzen. Die Coronakrise führte zu einer Änderung. So wie es aussieht, wird der Lehrstellenmangel leider überraschend lange anhalten. Denn Firmen, die unter der Coronakrise leiden, bieten weniger Lehrstellen an.

Trotzdem ist es wichtig, Lehrstellen anzubieten, damit der Wirtschaft in naher Zukunft nicht ein massiver Fachkräftemangel droht.

Weitere Informationen dazu können hier nachgelesen werden: http://www.bipro.ch/lehrstellen.html

Offene Lehrstellen können hier aufgeschaltet werden: www.die-lehrstelle.ch

Info: Die Online-Lehrstellenbörse wurde im November 2011 lanciert. Die offenen Lehrstellen werden auf der Website und via Social-Media-Plattformen bekannt gemacht.

Berufsausbildung – mit dem Lehrlingslohn in die finanzielle Freiheit?

CRC. Viele Schulabgänger erliegen dem Trugbild, mit dem Beginn der Berufsausbildung öffne sich gleichzeitig der Weg in die finanzielle Freiheit. Es scheint so einfach, mit Geld umzugehen. Schulden kommen zwar in jeder Altersstufe vor. Doch besonders gefährdet sind junge Erwachsene: Erster Lohn, Wochenende für Wochenende Ausgang und Party, hohe Natelkosten, erste Steuererklärung … und schon ists passiert.

Viele junge Erwachsene machen mit dem Antritt der Berufsausbildung die schmerzende Erfahrung, dass im Portemonnaie schon in der ersten Monatshälfte Ebbe herrscht, sprich „kein Geld mehr vorhanden ist, dafür noch umso mehr Monat“. Ein Budget zu erstellen, lernen die meisten Jungen nicht. Eltern können im Umgang mit Geld für ihre Kinder eine wichtige Vorbildfunktion übernehmen.

Aber oft befürchten die jungen Erwachsenen, zum Aussenseiter abgestempelt zu werden, wenn sie nicht wie ihre Kolleginnen und Kollegen in ihrer Freizeit Party machen, geile Marken-Klamotten shoppen, sich pinke Nägel modellieren lassen und stets das neuste Handymodell in Händen halten. Man besitzt dafür vielleicht mehrere Kreditkarten und ist bei vier Kreditinstituten Kunde. Doch so rosarot und easy verläuft das Leben nicht.

Kontrolle über sein Geld fest in die eigenen Hände nehmen
Eine betroffene Auszubildende berichtet, den Umgang mit Geld so in den Griff bekommen zu haben, indem sie den Ratschlag ihrer Eltern annahm und mit einem „Couversystem“ zu haushalten begann. Ihren Lehrlingslohn splitte sie in tägliche „Monatstäschli“ auf und bewahre zusätzliche 50 Franken als „Notbatzen“ in einem separaten Couvert auf. „Auf diese Weise hoffe ich, nicht wie einige meiner Kolleginnen und Kollegen in die gefährliche Schuldenspirale zu geraten. Und bei einem unverhofften finanziellen Engpass sind ja zum grossen Glück meine Eltern noch da“, sagt sie ehrlich. Nicht von ungefähr besagt denn auch eine alte Redewendung: „Spare in der Zeit, so hast du in der Not.“

Rücklagen für Fahrprüfung und eigenes Auto
In den drei oder vier Jahren der Lehre verdient ein Auszubildender durchschnittlich zwischen 20‘000 bis 30‘000 Franken oder sogar noch mehr. Erstrebenswert ists grundsätzlich, das Beste aus diesem Geld herauszuholen, damit am Ende der Lehre nach Möglichkeit auch ein hübscher Teil auf dem Sparkonto liegt. Welch ein gutes Gefühl und berechtigter Stolz wird die jungen Erwachsenen denn am Ende ihrer Lehre beflügeln, wenn sie sich mit dem Angesparten die Fahrprüfung und obendrein vielleicht gar noch ihr eigenes Auto mit dazu finanzieren können. Mit Vollgas lässt es sich doch so unbekümmert ins Berufsleben starten.

Uebergang Schule – Lehre

1.Schule und Arbeit im Betrieb werden dich vom ersten Tag an fordern. Es ist wichtig, die Balance zu finden.
2. Plane Ruhepausen gut ein! Der Übergang von der Schule in die Ausbildung ist am Anfang nicht einfach und benötigt eine gewisse Anlaufzeit.
3.Lerne Abläufe und Ansprechpartner im Lehrbetrieb rasch kennen. Je schneller dir das gelingt, umso rascher kannst du dich im Betrieb akklimatisieren und integrieren.
4.Setze genügend Zeit zum Lernen ein. Denn: Noten beflügeln und sind der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb sind Time-Management und Selbstkontrolle so wichtig.
5.Oft liegen der Arbeits- und Schulort nicht in Nähe deines Wohnorts: Sei im Verkehr immer aufmerksam.
6.Lerne von den "Oberstiften", wo die speziellen "Herausforderungen" liegen.
7. Keine Eskapaden: Schule schwänzen und Aufgaben nicht machen: das geht gar nicht!
8.Bei Problemen: rechtzeitig Eltern und Lehrmeister informieren.
9.Alkohol: Zu grosser Alkoholkonsum wirkt leistungshemmend und Drogen sind natürlich ganz tabu.
10. Social Media: Wenn man im Geschäft unglücklich ist, sollte man den Frust über den Chef und Mitarbeitende auf keinen Fall via Snapchat, Instagram, Facebook, Twitter usw. verbreiten. Auch der Chef liest mit.